Eine kleine Auswahl an Bildern, die ich im Zeitraum von 2010 bis 2025 aufgenommen habe – beginnend mit dem neuesten und endend mit dem ältesten Foto.
Fotografie begleitet mich seit meiner Kindheit. Schon mein Urgroßvater war leidenschaftlicher Fotograf – laut meiner Oma besaß er eine Kamera, bevor es in der Familie einen Kühlschrank gab. Auch mein Vater fotografiert mit großer Begeisterung, und so bekam ich bereits zu meinem fünften Geburtstag meine erste eigene Digitalkamera.
Die ersten Bilder waren technisch unscheinbar und zeigten Dinge, die eine Fünfjährige spannend fand: Spielzeug, Bastelarbeiten, Familie oder Selbstporträts. Doch schon früh begann ich, bewusster über Motive nachzudenken. Ich beobachtete, wie mein Vater fotografierte, und versuchte zu verstehen, was ein Bild interessant macht. Mit besseren Kameras lernte ich, gezielt mit Licht, Farbe und Einstellungen zu arbeiten, und entwickelte Fotografie zunehmend als gestalterisches Medium für mich.
Stilistisch wurde ich stark von anderen Fotograf*innen beeinflusst. Besonders Schwarz-Weiß-Fotografie faszinierte mich, inspiriert unter anderem von Stadtaufnahmen aus London und den Arbeiten Ansel Adams’. Um meinen Bildern mehr Tiefe zu geben, begann ich früh mit Bildbearbeitung und eignete mir den Umgang mit Lightroom und Photoshop an.
Mit der Pentax K10, die mir mein Vater schenkte, konnte ich intensiv mit verschiedenen Objektiven arbeiten und entdeckte meine Vorliebe für Festbrennweiten. Ich schulte mein Auge für Details, Lichtstimmungen und Komposition und lernte Geduld als wichtigen Teil des fotografischen Prozesses.
2018 realisierte ich im Rahmen eines Schulprojekts einen Kurzfilm, bei dem ich Drehbuch, Regie, Kamera, Licht und Ton selbst übernahm. Dieses Projekt erweiterte mein Verständnis für visuelles Erzählen über das einzelne Bild hinaus.
Auf einer Weltreise im vergangenen Jahr begleitete mich eine Olympus E-M10 Mark IV. Die Möglichkeit, unterschiedliche Orte, Menschen und Landschaften festzuhalten, prägte meine Arbeit nachhaltig. Ich experimentierte stärker mit Weitwinkelobjektiven, neuen Perspektiven und dem Zusammenspiel von Licht und Raum. Einige meiner besten Fotografien entstanden in dieser Zeit.
Durch Begegnungen mit anderen Fotograf*innen und den Besuch zahlreicher Galerien wurde mir bewusst, wie viel es noch zu lernen gibt – und dass ich diese Leidenschaft zu meinem Beruf machen möchte. Mein Ziel ist es, Bilder zu schaffen, die nicht nur zeigen, sondern etwas fühlen lassen.






















