Der Plan war, eine Woche auf einer kleinen Insel im Osten der Philippinen zu bleiben – daraus wurden schließlich fast zwei Monate.
Siargao ist eine eher kleine, aber touristische Surferinsel. Jeden Morgen stand ich früh auf, fuhr nach Cloud 9, schnappte mir ein Surfbrett und paddelte hinaus aufs Meer. Müde von der Anstrengung suchte ich mir anschließend zwei Bäume und ruhte mich in einer Hängematte aus.
Doch auch das Innere der Insel hat viel zu bieten. Mit dem Motorrad nach Norden zu fahren lohnt sich: Von weitläufigen Kokosnusswäldern bis hin zu versteckten Wasserfällen gibt es vieles zu entdecken.
Trotz dieser landschaftlichen Schönheit war es nicht die Natur, die mich länger bleiben ließ – es waren die Menschen.
Ich hatte ein Zimmer über einem kleinen Obst- und Gemüseladen gefunden. Abgesehen von mir lebte dort nur ein weiterer Deutscher, der jedoch schon seit längerer Zeit auf den Philippinen war. Alle anderen waren Filipinos, die mich aufnahmen, als wäre ich Teil ihrer Familie. Sie teilten ihre Kultur mit mir und organisierten für mich vermutlich die größte und wildeste Geburtstagsparty, die ich je erlebt habe.
Es war eine außergewöhnliche Zeit, die mich geprägt und mir viel gelehrt hat.
- Philippinen
- Siargao
- General Luna ist auf der Insel die wahrscheinlich wichtigste und damit auch touristischste Stadt. Von Bars über Clubs bis hin zu Livemusik gibt es alles was dein Herz begehrt.
























